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Platz ist bis auf weiteres gesperrt

 

Training 1. Mannschaft und A-Jugend findet trotzdem statt (Laufschuhe mitnehmen)

Training  übrige Mannschaften entscheiden die jeweiligen Trainer


100 Jahre FC Sportfreunde München e.V.

Mit Jahr 2012 startet der FC Sportfreunde München

auch in sein 100-jähriges Vereinsjubiläum

Dieses wird zum 100-jährigen Bestehen im Jahr 2012 gebührend gefeiert

Wir wünschen allen Mannschaften für die Rückrunde viel Erfolg

Vorwort

Der ideale Jugendtrainer ist Vorbild in allen Lebenslagen, er ist immer gut drauf, kennt keine schlechte Laune. Er ist qualifizierter Übungsleiter, Helfer, Freund, Tröster und Autorität in einer Person. Hat stets ein offenes Ohr für die Sorgen seiner Schützlinge. Er vermittelt Freude und Begeisterung, er ist Motivator und Animateur. Er hört sich geduldig die Kritik der Väter und Mütter an, deren Filius mal wieder auf der falschen Position oder zu kurz oder gar nicht zum Einsatz gekommen ist. Er bewahrt selbst in der größten Hektik die Ruhe, hat bei Niederlagen als Trost stets ein paar Süßigkeiten dabei und er ist ein Experte im Lösen von verknoteten Schnürsenkeln.

Keine Frage, es gibt sicher ruhigere Hobbys als ein Jugendfussballtrainer zu sein!

Aber warum tun wir uns das alles an? Warum stehen wir bei Wind und Wetter auf dem Sportplatz? Warum riskieren wir im besten Mannesalter graue Haare, nur weil unsere Spieler wieder nicht hören wollen und wie eine Horde Ameisen durcheinander laufen? Oder weil unsere Spieler das Kunststück fertig bringen, aus fünf Metern neben das leere Tor zu schießen. Warum nehmen wir es hin, dass am Ende einer stressigen Fussballwoche für uns kein Wort der Anerkennung übrig bleibt, sondern nur eine einzige Frage: „Na wie habt ihr gespielt?“

Die Antwort lautet schlicht und einfach:

Wir sind Jugendtrainer und –betreuer, weil wir im positiven Sinne „Fußballverrückte“ sind und weil uns die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen riesigen Spaß macht und weil wir unsere Freude am Fussballsport gerne an andere weitergeben wollen.

Doch auch die Begeisterung des engagiertesten Jugendtrainer und –betreuer stößt irgendwann an ihre Grenzen. Denn wer motiviert uns eigentlich? Wer sorgt dafür, dass wir stets aufs Neue mit Spaß und Freude zum Training gehen? Die Antwort liegt im Fussballspiel selbst: Fussball ist eine Mannschaftssportart, bei der man nur gemeinsam mit Hilfe und Unterstützung der anderen das Ziel erreichen kann. Und so können auch wir als Jugendtrainer nur gemeinsam im Team unsere Ziele erreichen. Diese Ziele gilt es zu definieren und festzuhalten

Wozu brauchen wir ein Jugendkonzept?

 

Unser Jugendkonzept

 

-       stärkt das „Wir-Gefühl“ innerhalb der Jugendfußballabteilung unseres Vereins.

…      unterstützt die Identifikation mit unserem Verein.

…      gibt Trainern, Spielern Betreuern, Funktionären und Eltern eine Art Wegweiser an die

Hand.

…      bildet die Grundlage für die erfolgreiche Weiterentwicklung in unserem Verein.

…      steht für (sportlichen) Erfolg.

…      sorgt dafür, dass wir planvoll und frei von Zufallsprinzipien trainieren können.

…      garantiert möglichst reibungslose Übergänge zwischen den Altersklassen.

…      hilft uns, das Leistungsniveau der einzelnen Jugendmannschaften anzuheben.

…      sorgt für eine positive Außendarstellung und Transparenz, so dass auch Eltern,

Gönner und Sponsoren die Zusammenhänge in der Abteilung Jugendfußball besser

verstehen und nachvollziehen können.

 

Allgemeine Ziele

 

Jugendarbeit darf sich nicht nur in der fußballerischen Ausbildung von Nachwuchsspielern erschöpfen. Vielmehr haben wir als Sportverein eine Verantwortung die weit über den sportlichen Bereich hinausgeht. Die Entwicklung einer Persönlichkeit und das Vermitteln von gesellschaftlich relevanten Werten wie Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, usw. nimmt einen ebenso großen Stellenwert ein. Anders formuliert: wir bereiten den Nachwuchs nicht nur auf den Fußball, sondern auch auf das Leben vor.

 

Bei dem FC Sportfreunde München werden deshalb alle Spieler, unabhängig von ihrem fußballerischen Talent, gleichermaßen gefördert und integriert. Zum Einen ist aus einem Spätentwickler oft doch noch ein ganz passabler Fußballer geworden, zum Anderen ist ja vielleicht der 12-jährige Nachwuchskicker, dem fast jeder Ball vom Fuß springt, der künftige Jugendleiter, erste Vorsitzende, Betreuer, Trainer, Schiedsrichter, Gönner oder Sponsor – auf jeden Fall aber eine tragende Säule des FC Sportfreunde!

 

In Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, ehrenamtliche Mitarbeiter zu finden, kann es sich ein Sportverein nicht leisten, dieses Potential auf Kosten einer einseitig, auf Leistung und Erfolg ausgerichteten Jugendarbeit leichtfertig zu verschenken.

 

Beim Nachwuchstraining des FC Sportfreunde München stehen deshalb folgende übergeordnete Ziele im Mittelpunkt:

 

  • Spaß am Fußball
  • Lebenslange Freude am Fußball und an sportlicher Leistung
  • Optimale Talentförderung
  • Erleben der Gemeinschaft
  • Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung
  • Hohe Identifikation mit dem FC Sportfreunde

 

Das Jugendkonzept soll der sportliche rote Faden in der Jugendarbeit sein, mit Hilfe dessen, eine qualifizierte, kind- und jugendgerechte Förderung realisiert werden kann.

 

 

Im Mittelpunkt stehen die Kinder und Jugendlichen.

 

Ziele unserer Jugendarbeit

  • Jedem Kind / Jugendlichen soll die Möglichkeit geboten werden, beim

FC Sportfreunde  dauerhaft Fußball zu erlernen und zu spielen

  • Kinder und Jugendliche sollen an den Fußballsport herangeführt, bestmöglich ausgebildet und in den Herren-Bereich begleitet werden
  • Die Kinder und Jugendliche sollen sich bei dem FC Sportfreunde wohlfühlen und den FC Sportfreunde als ihren Heimatverein betrachten.
  • Wir möchten in allen Altersklassen dauerhaft mind. eine Mannschaft für den Spielbetrieb melden, um unseren Kindern und Jugendlichen eine durchgängige Weiterentwicklung im Fußball bieten zu können.
  • Wir streben nach bestmöglicher Integration neuer Mitglieder in bestehende Gruppen und Mannschaften.

 

Grundsätze unserer Jugendarbeit

  • Im Mittelpunkt der Jugendarbeit stehen immer die Kinder und Jugendlichen und  deren erfolgreiche sportliche und soziale Entwicklung.
  • Kindern und Jugendlichen soll vor allem Spaß am „Mannschafts-Spiel“ vermittelt werden.
  • Wir reden miteinander, nicht übereinander und sehen in der offenen und ehrlichen Kommunikation eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Jugendarbeit.
  • Grundsätzlich sollte die Entwicklung der Kindern und nicht der kurzfristige sportliche Erfolg im Vordergrund stehen.
  • Eine Überforderung der Kinder und Jugendlichen ist auszuschließen. Es ist darauf zu achten, dass Kinderfußball kein Jugendfußball- und Jugendfußball kein reduzierter Erwachsenenfußball ist. Deshalb sind die Anforderungen im Training auf die unterschiedlichen Altersgruppen abzustimmen.
  • Wir fördern Selbstsicherheit durch Lob bzw. Anerkennung, konstruktive Kritik und fachliche und soziale Kompetenz.
  • Wir streben nach dem bestmöglichen sportlichen Erfolg und wollen gleichzeitig, dass unsere Kinder und Jugendlichen mit Spaß bei der Sache sind, und sich im Verein wohl fühlen.
  • Wir wollen Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit und der Eltern.

 

Die Jugendleitung

Der Jugend-Fußball ist ein Teilbereich der Fußballabteilung und wird durch die Jugendleitung innerhalb der Fußballabteilung des FC Sportfreunde organisiert.

 

Die Jugendleitung:

  • repräsentiert den Jugend-Fußball gegenüber der Öffentlichkeit
  • ist verantwortlich für die Organisation der JugendarbeitOrganisiert und leitet die Trainer-/Betreuersitzungen
    • ist Bindeglied und Ansprechpartner für die Eltern, den Vereinsvorstand und gegenüber dem Gesamtverein
  •  
  • Organisiert die Trainer/Betreuungsarbeit für die Mannschaften
  • schafft bestmögliche Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit

 

Die Jugendtrainer / Betreuer

Die Jugendtrainer / Betreuer sind nicht nur für das eigentliche Training und Spielgeschehen verantwortlich, sondern tragen auch zur Erziehung der Kinder und Jugendlichen bei. Sie vermitteln Werte wie Kameradschaft, Teamgeist, Toleranz, Leistungsbereitschaft und lehren einen respektvollen Umgang mit Schiedsrichtern und Gegnern. Außerdem fungieren sie als Organisatoren rund um das Team. Ihre Arbeit richtet sich nicht auf kurzfristige Erfolge, sondern strebt einen nachhaltigen Erfolg an. Die individuelle Ausbildung und Weiterentwicklung des einzelnen Spielers steht dabei im Vordergrund.

Der FC Sportfreunde unterstützt nach Möglichkeit die Aus- und Weiterbildung der Jugendtrainer.

Insbesondere folgende Werte sollte der Jugendtrainer/Betreuer vermitteln:

  • Zuverlässigkeit
  • Pünktlichkeit
  • Vorbildhafter Auftritt
  • Positive Kommunikation
  • Spass am Sport
  • Fairness
  • Gleichbehandlung aller Kinder
  • Toleranz

Die Jugendspieler

Die Jugendspieler sind die Zukunft unseres Vereines. Die Jugendspieler sind eventuell in ein paar Jahren als Spieler bei der 1. Herren-Mannschaft, in 10 Jahren eventuell als Jugendtrainer tätig und übernehmen eventuell in 15 Jahren eine Funktion innerhalb des Vereines. Deshalb sind unsere Jugendspieler maximal in ihrer sportlichen und sozialen Entwicklung zu unterstützen. Wir erwarten andererseits von unseren Jugendspielern:

  • Zuverlässigkeit / Pünktlichkeit bei Training und Spiel
  • Keine gegenseitigen Schuldzuweisungen und Beschimpfungen
  • Kein Meckern gegenüber den Schiedsrichtern und Zuschauern
  • Sportlich faires Verhalten
  • Verantwortung beim Umgang mit Sportgeräten
  • Einhaltung von Regeln und Vorschriften
  • Unterstützung bei der Integration neuer Mitglieder
  • Toleranz
  • Loyalität zum Verein

 

Die Eltern

Kinder spielen Fußball vor allem um Spaß zu haben. Viele Eltern sind emotional sehr stark am Spielgeschehen beteiligt und zeigen häufig Ihre Enttäuschung durch Zurufen während des Spielgeschehens. Kinder sind jedoch sehr anfällig gegenüber abfälligen Kommentaren, die mitunter Ängste und Aggressionen erzeugen. Dagegen können Lob und positive Reaktionen wahre Wunder bewirken. Deshalb erwarten wir von den Eltern:

  • Tragen Sie durch ihr Verhalten dazu bei, dass ihre Kinder Spaß, Freude und Begeisterung durch Fußball erleben und nicht Enttäuschung und Angst. Denken sie auch daran, dass Erfolg beim Sport sich auch auf den Erfolg in der Schule und im Leben übertragen kann
  • Behalten Sie Enttäuschungen in unmittelbarer Verbindung mit dem Fußballspiel für sich. Wir als Erwachsene müssen besser damit umgehen können als die Junioren!
  • Viele Köche verderben den Brei! Der Trainer ist für das sportliche Geschehen zuständig, und er ist Ihnen sehr dankbar, wenn Sie ihn bei den vielfältigen organisatorischen Aufgaben und Fahrten zu Auswärtsspielen unterstützen.
  • Unterstützen Sie die Kinder durch Anfeuern und Aufmunterungen!
  • Sind Sie fair gegenüber den Schiedsrichtern  und gegnerischen Mannschaften.

 

Die Trainingsgestaltung

Trainingsaufbau

Die Übung soll so angelegt sein, dass sie für die Beteiligten einsichtig ist. Deshalb sollte das Ziel vor Beginn der Übung erläutern werden. Der Trainer sollte wissen wie die Übung funktioniert und vom Erfolg überzeugt sein

 

Systematisch trainieren

Es gilt das Prinzip: „Vom Leichten zum Schweren“. Kinder können keine komplexen Bewegungsabläufe durchführen, wenn die Basisabläufe nicht bekannt sind oder diese beherrscht werden

Viele Wiederholungen garantieren

Nach jeder Übung sind Wiederholungen einzuplanen, die erst das Gelernte festigen. Stupide oder drillhafte Wiederholung sind ein Gegner von Spaß und deshalb zu vermeiden . Gleiche Übungsinhalte etwas anders verpackt garantieren viele Wiederholungen und produzieren keine Langeweile.

Im Detail korrigieren

Vielleicht die wichtigste Regel! Die Kinder müssen dazu angehalten werden, die Übungen genauso auszuführen, wie es sie der Trainer vorgibt . Wenn der Ball mit Links gespielt werden soll, muss er mit Links gespielt werden, nicht mit Rechts. Wenn der Ball mit der Innenseite gespielt werden soll, muss er mit der Innenseite gespielt werden und nicht mit der Außenseite oder der Pieke. Wenn Kinder Übungsformen falsch wiederholen, werden sie sich den falschen Bewegungsablauf aneignen. Das ist später nur schwer wieder zu beheben. Deshalb: viel korrigieren, soweit wie notwendig aber auch viel Lob spenden, wenn die Übung gelingt

Konzentriert trainieren

Nur wer bei der Sache ist, kann etwas lernen. Wer Quatsch macht und Unaufmerksam ist, lernt nichts. Wenn die Konzentrationsphase nachlässt, muss der Trainer zu einer einfacheren Übung übergehen. Auf das Alter der Kinder achten.

Bambinis können sich nur sehr kurze Zeit hoch konzentrieren. E- und D-Juniorenspieler, die im „goldenen Lernalter“ sind, saugen Informationen förmlich auf und haben eine längere Konzentrationsfähigkeit. Dennoch: kein Jugendspieler kann sich über 90 Trainingsminuten voll konzentrieren. Deshalb immer Abwechslung, die Freude macht, im Trainingsgeschehen einplanen.

Mit Geduld trainieren

Wenn mal etwas nicht gleich klappt, nicht sofort laut werden oder die Nerven verlieren. Vielleicht war die Übung zu schwer, dann muss etwas Leichteres vorgeschaltet werden. Vielleicht wurde die Übung nicht genügend wiederholt, dann muss weiter geübt werden. Auf alle Fälle gilt im Kinder- und im Jugendtraining besonders: „In der Ruhe (Geduld) liegt die Kraft bzw. der Erfolg“.

Variantenreich trainieren

Zwar sind Wiederholungen wichtig, diese müssen aber immer wieder etwas anders verpackt werden, damit sie den Kindern nicht langweilig werden. Kleine Veränderungen lassen die gleiche Übung in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Trainieren was das Spiel fordert

Isolierte Grundlagenübungen, wie Dribbling, Passspiel und Torschuss, sind im Kinder- und Jugendtraining sehr wichtig, da die jungen Spieler in der Regel ohne Vorkenntnisse das Fußballspielen erlernen wollen. Wenn die ersten Grundlagen sitzen (das kann schon bei den Bambinis beginnen) können schon spielnahe Situationen in die Übungsformen eingebaut werden.

 

Trainingsinhalte und Lernziele der Fussballjugend

Lernziele sind altersgerechte Schwerpunkte in der Trainingsarbeit, die aufeinander aufbauend und ineinander greifend, eine umfassende und qualifizierte fußballerische Ausbildung fördern sollen. Hierzu zählen nicht nur sportliche Übungen, sondern beispielsweise auch soziales Verhalten und Disziplin. Durch die erzielten Lernerfolge soll die Freude und Begeisterung am Sport gesteigert werden.

 

Bambinis

-        Bambinis sind Anfänger und sollten auf spielerische Weise an den Fußballsport herangeführt werden(mit Einbeziehung der Eltern). Einfache Übungen mit dem Ball (Ball stoppen, werfen, fangen, Slalom um Hütchen laufen usw.) sind hierbei ideal

-        Spaß an Sport / Bewegung / in der Gruppe dauerhafte Freude am Spielen und Trainieren. Angstfreie Freude am Umgang mit dem springenden, rollenden Ball und am »Kicken« des Balles. Verschiedene Ballspielarten / Gruppenspiele.

 

-        Koordinationsübungen, Berechnung der Eigenbewegung des Balles, Allgemeinmotorik schulen.

-        Keinen Leistungsdruck, auf vielen unterschiedlichen Positionen einsetzen.

 

F-Jugend

-        erste Grundtechniken / Ballschule (führen, stoppen, passen, jonglieren, prellen), verschiedene Ballgrößen (Fussball, Tennisball, etc.), Verschiedene Ballspiele (Fussball, Handball, Brennball etc.); Übungen beidfüßig

-        erste Kopfballübungen mit sehr leichten Bällen (Wasserball. Softball)

-        kindgerechte Bälle (leichte Bälle)

-        Koordinationsübungen / Körpergefühl (z.B. Schwebebalken, Seilspringen, auf einem Bein hüpfen, Drehungen, Purzelbaum, Rückwärtslaufen), altersgemäße Koordination

-        Reaktionsübungen (Fangspiele mit Ball, etc)

-        Mindestregeln (Anstoß, Einwurf, Eck-, Frei, Straf- und Anstoß)

-        viele Torerfolge = Spaß

-        Kennen der Positionen, aber keine Festlegung der Positionen (einschließlich Torwart)

-        erstes Lösen von Eltern (Kabine), trotzdem reger Elternkontakt

-        positive Kritik

-        ständige Wiederholung des Erlernten

-        positive, disziplinierte Kommunikation untereinander

 

E-Jugend

-        Grundtechniken verfeinern / Ballschule forcieren (Jonglieren rechts/links, Stoppen rechts/links/ Brust/Kopf, Ball abdecken, Zuspiel in der Bewegung, Dribbling

-        Erlernen einfacher Finten, Doppelpass

-        Standartsituationen (Anstoß, Freistoss, Einwurf, Elfer, etc)

-        Einführung der taktischen Kenntnisse (einfachste Spielsysteme)

-        ständige Wiederholung des Erlernten

-        Ballorientiertes Spiel (altersgerecht)

-        Spielverständnis / Spielwitz fördern (Spielunterbrechungen zur Korrektur,- Überzahlspiele, einfache Spielzüge einstudieren, Raumaufteilung / Kreativübungen, verschiedene Spielformen 5 gegen:2 etc.)

-        Schussübungen (7/9/11-Meter-Turnier, etc)

-        Sprintübungen mit Ball, Zweikampfschulung

-        Altergemäße Koordiantion

-        positive, disziplinierte Kommunikation untereinander

-        Erster Kontakt zur Abseitsregel (älterer Jahrgang)

 

D-Jugend

-        schnelles Spiel (2 oder 3 Ballkontakte, Laufen ohne Ball)  / Praxis-Spielformen (1-1, 2-2, 3-3, Überzahl, Unterzahl

-        fließender Spielaufbau ( Spielverlagerung, Spiel in den Raum, Ballbehauptung, Hinterlaufen)

-        Spielsysteme (Viererkette, Dreierkette, etc.)

-        körperbetonter Zweikampf

-        Torwarttraining

-        Laufschule, Kondition am Ball (Tempowechsel, Richtungswechsel)

-        Ballorientiertes Spiel

-        fortgeschrittene Ballschule: Fussball-Tennis, Schussübungen rechts/links, Freistösse, aus der Bewegung, volley, Tor unterteilen, direktes Spiel ,Dribbling, Ball übergeben, Übungen am Pendel (Schusstechnik, Kopfballspiel, Finten)

-        Direktes Spiel (Ecke, etc.)

-        Spielverständnis (Spiele mit Vorgaben ->Anzahl Ballkontakte, erst Hand, dann Fuss, Zuspiel aus der Hand)

-        Gymnastik

-        Abseitsregel

-        positive, disziplinierte Kommunikation untereinander auf dem Feld und Privat

-        Taktische Ausrichtung

 

C-Jugend

-        körperbetonter Zweikampf

-        positionsspezifisches Training

-        Standartsituationen (Eckbälle)

-        schnelles Spiel (Direktpass)

-        geschicktes, cleveres Spiel (schnelle Ausführung; Vorteil nutzen)

-        spezielle Aufgabenverteilung (Elfmeterschütze, Einwerfer, etc)

-        Ballorientiertes Spiel 

-        Finten und Täuschungen, Dribblings verstärkt üben bzw Freiräume für Kreativität

-        gezielte Technikschule (Kopfball, Passtechniken, Ballan- und mitnahme,

Schusstechniken

-        Motivierende Verbesserung und Stabilisierung konditioneller Grundlagen, der

Schnelligkeit, Kräftigung der Muskulatur sowie der Grundlagenausdauer (Zirkeltraining,

Ausdauer Spiele, gelegentliche Waldläufe, Übungen mit dem Medizinball z.B. Zieh- und

Schiebekämpfe

-        Vertiefung allgemeiner taktischer Grundlagen (situationsgerechtes Freilaufen,

Raumaufteilung. Zusammenspiel, Zweikampfverhalten)

-        Verstärktes Grundlagen-, Ausdauer- und Krafttraining (auch ohne Ball, Schnelligkeit Beweglichkeit, vielseitige Kräftigungen)

-        Erweiterung des taktischen Wissens und Verhaltens (Positionswechsel, Kombinationsformen, Abwehr- und Angriffsverhalten schaffen (freies Spiel)

-        Praxisspielformen mit Wettkampfcharakter forcieren

-        positive, disziplinierte Kommunikation untereinander auf dem Feld und Privat

-         Selbständigkeit, Verantwortungsbewußtsein

-        gruppendynamisches & soziales Verhalten durch gemeinsame Aktivitäten fördern(Regelabend, Lehrfilme etc. )

 

B-Jugend

-         spezielle Taktikschulung (Mannschaftssitzung)

-        Zweikampfverhalten

-        Technik und Taktik der Positionsaufgaben

-        Tempowechsel , Ball halten, Spielverlagerung. Raum schaffen und nutzen

-        Verstärktes Konditionstraining, allgemeine Ausdauer, Schnelligkeit, Muskelkraftausdauer, Beweglichkeit

-        Standardsituationen einstudieren und variieren

-        Ballorientiertes Spiel

-        Taktische Mittel und Verhaltensweisen

-        Problembehandlung (Gespräche zu Spielern suchen)

-        Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein

-        positive, disziplinierte Kommunikation untereinander auf dem Feld und Privat 

 

A-Jugend

-        besondere Anforderung an Spielposition (Weiterentwicklung, z.B. Offensivspiel eines

Verteidigers)  

-        Vertiefung der aufgebauten Grundlagen (Schnelligkeit, Grundlagenausdauer, Beweglichkeit)

-        Zweikampfverhalten

-        Besondere Anforderung an Spielpositionen (Weiterentwicklung der Spieler Offensivspiel der Verteidiger, Spielender Torwart

-        Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein

-        positive, disziplinierte Kommunikation untereinander

-        Heranführung an die 1. Mannschaft

 

Motorik / Koordination / Bewegungsschule

Motorik ist die zusammenfassende Bezeichnung für Bewegungsabläufe, die von motorischen

Zentren der Hirnrinde gesteuert werden. Kinder zwischen 6 und 13 Jahren befinden sich im ‚motorischen’ bzw. ‚koordinativen’ Lernalter. Den Kindern und Jugendlichen soll in spielerischer Weise, Spass an der Bewegung vermittelt werden. Durch stetige Übung und Wiederholung werden Bewegungsabläufe trainiert und gespeichert. Die Übungseinheiten sind auf 60 Minuten begrenzt. Nachstehend die Schwerpunkte ergänzt mit Übungsvorschlägen:

 

Koordination (= das geordnete Zusammenwirken von Muskeln)

-    Seil springen (alleine/mehrere)

-    Laufschule (Zehen, Ferse, rückwärts, Ausfallschritte, Hopserlauf, Mattenlauf, Sprünge)

-     Armkreisen (vorwärts/rückwärts/entgegen gesetzt)

-     Purzelbäume (vorwärts/rückwärts/mit und ohne Ball), Bockspringen

-     Kletterseil

-     Ball prellen (hoch/flach/schnell/langsam/unterschiedliche Bälle)

-     Ball jonglieren (Händen, Fäusten, Armen)

-     Balltransport -> 2 Kinder (Hände, Schultern, Hüften, Köpfe)

-     Bein hüpfen (rechts/links/beidbeinig)

-     Weitsprung

-     Wettrennen (mit/ohne Ball)

-     Ballspiele (Handball, Fussball, Basketball, Rollball etc. mit unterschiedlichen Bällen und Vorgaben, z.B. nur rechts oder links, Sitzfussball/-handball)

Balance (Gleichgewichtssinn)

-     Schwebebalken/Bank (Gradwanderung)

-     auf Medizinball legen, hierbei Arme und Beine in der Luft

-     Kopfstand / Handstand

-     Raufspiele auf Weichbodenmatte (Zieh-, Schiebekämpfe)

-     auf einem Bein stehen, Fußwaage

Reaktion

-     Fangspiele ohne Ball (komm mit/lauf weg, Feuer/Wasser/Sturm)

-     Fangspiele mit Ball (Völkerball, Brennball)

-     Farbenspiel

-     Zeichenspiel (ohne Worte)

-     Verkehrskreuzung mit „Polizist“

Beweglichkeit

-     Gymnastik mit/ohne Ball

-     Dehnübungen

 

Fair Play

Für die Jugendarbeit ist der Fair-Play Gedanke des Deutschen Fußballverbandes ein grundsätzliches Anliegen. Wie der Gesamtverein stellt auch die Jugendleitung der Fußballabteilung und alle an der Jugendarbeit beteiligten Personen diesen Gedanken mit in den Vordergrund beim sportlichen Geschehen. Zum Fair Play gehört auch, dass wir mit der gebotenen Toleranz neue Mitglieder ohne Rücksicht auf ihre Herkunft oder Religion gerne als neue Mitglieder im Verein mitwirken lassen.

Einteilung der Kinder und Jugendlichen nach Entwicklung/Leistung

Um den individuell verschiedenen und sich gerade im Jugendbereich zeitversetzt entwickelnden Fähigkeiten gerecht zu werden, sollen dementsprechend prinzipiell in allen Altersstufen (insbes. aber in den Bambini-, F-, E-Juniorenmannschaften) immer möglichst mindestens zwei Mannschaften spielen.

-       Zur Festigung der sozialen Bindungen innerhalb der Mannschaften verfolgen wir insbes. im unteren Jugendbereich (bis einschließlich E-Jugend) das Prinzip, sog. „Jahrgangsmannschaften“ einzurichten. Jährliche Umstrukturierungen durch Vermischung von Spielern älterer und jüngerer Jahrgänge sowie damit einhergehende Brüche von Freundschaften sollen so vermieden werden. Über individuelle Ausnahmen (nur in jeweils gut begründeten Einzelfällen, z.B. um das herausragende Potenzial einzelner Spieler zu fördern) entscheidet der jeweilige Trainer nach Rücksprache mit den Eltern, dem Trainer der aufnehmenden Mannschaft, der Jugendleitung und dem Spieler. Jahrgangsstufenübergreifend (F -> E; E -> D; usw.) ist dies jedoch ausschließlich dem ältern Jahrgang der Altersklasse vorbehalten.

-       Bei Einrichtung von zwei Mannschaften einer Altersklasse um Großfeldbereich (ab D-Jugend aufwärts) sind die ersten Mannschaften stärker erfolgsorientiert einzurichten, während in den anderen Mannschaft die soziale Komponente (Rotationsprinzip, gleiche Spielanteile für alle, etc.) noch stärker in den Vordergrund tritt.

-       Weiterhin liegt speziell bei den E- und D-Junioren der Schwerpunkt darauf, dass goldene Lernalter für eine individuelle fußballerische Weiterentwicklung im ball- und spieltechnischen Bereich zu nutzen. Hierbei soll das Mannschaftsgefüge weitestgehend erhalten bleiben.

-       Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bei entsprechender Leistungsstärke die Mannschaft geschlossen möglichst jeweils in einer höheren Altersklasse spielen zu lassen, um selbst hinreichend gefordert zu werden

Grundsätzlich soll mit der Einteilung erreicht werden, dass

-       die Kinder entsprechend ihrem Entwicklungsstand gezielt gefördert werden können

-       Schwächen gezielter angegangen werden können

-       den Kindern und Jugendlichen Spielpraxis vermittelt wird

-       die Kinder und Jugendliche nicht über- bzw. unterfordert werden

Die Umsetzung erfordert eine sehr enge und offene Zusammenarbeit der Trainer innerhalb des Jahrgangs bzw. der umliegenden Jahrgänge. Das Handeln sollte stets der Entwicklung der Kinder und nicht dem kurzfristigen Erfolgen oder Interessen des/der Trainer dienen.

 

Grundsätze für den Spielbetrieb

 Wer im Fußballverein ist, will nicht auf der Bank sitzen. Speziell im Jugendbereich gilt daher der Grundsatz, dass möglichst alle Spieler zum Einsatz kommen sollen. Sofern dies aufgrund der Kadergröße und der Spielbetriebs-Regularien nicht immer möglich ist, sollte der Trainer ein nachvollziehbares und gerechtes Rotationssystem einführen.

Kinder sollen nicht zu früh auf bestimmte Spielpositionen festgelegt werden. Das Ausprobieren mehrerer Rollen fördert das fußballerische Verständnis des Spielers und ermöglicht die Identifikation seiner spezifischen Stärken und Schwächen. Speziell im unteren Jugendbereich hat dies i.d.R. Vorrang vor mannschaftstaktischen Überlegungen (wobei sich zum Ausprobieren auch beliebige Turniere anbieten und nicht gerade ein evtl. anstehendes Spiel um die Kreismeisterschaft).

Die Übernahme der Funktion als Mannschaftsführer wird von Kindern als Auszeichnung bzw. Ehre empfunden, lehrt sie Verantwortung zu übernehmen, zu kommunizieren (von der Seitenwahl bis zum Sportgruß) und stärkt somit das Selbstbewusstsein. Demzufolge soll diese Funktion im Rotationsprinzip von allen Spielern mal ausgeübt werden.

Jugendliche Spieler befinden sich in einem Lernprozess, dürfen also mehr Fehler machen als Erwachsene. Trainer und Eltern sollten das akzeptieren und die Spieler nicht mit destruktiver Kritik überschütten oder gar öffentlich bloßstellen. Sachdienliche und konstruktive Hinweise bzw. Hilfestellungen sind mitunter angebracht, sollten aber während des Spielbetriebs allein vom Trainer kommen, um die Kinder nicht einer verwirrenden Flut von (z.T. konträren) Kommandos auszusetzen.

Trainer und Eltern sollten sich trotz emotionaler Anspannung jederzeit ihrer Vorbildfunktion bewusst sein. Die gewünschte Vermittlung von Fairness gegenüber eigenen Mannschaftskameraden, gegnerischen Spielern und den Schiedsrichtern setzt ein entsprechendes Verhalten dieser Vorbilder voraus:

  • Jugendtrainer unterstützten ihr Team in der Spielanlage, kümmern sich um ggf. verletzte Spieler und versuchen, fair und sachlich zu agieren anstatt wie wild gewordene Furien an der Außenlinie zu wüten.
  • Die Spielereltern sollen ihr Team durch konstruktives Anfeuern positiv begleiten, nicht aber die gegnerische Mannschaft oder den Schiedsrichter beleidigen bzw. attackieren.
  • Auch Schiedsrichter (nicht zuletzt die im Jugendbereich oft eingesetzten Jungschiedsrichter) machen ggf. Fehler. Ihnen daraufhin eine bewusste Benachteiligung eines Vereins bzw. einer Mannschaft zu unterstellen, ist in aller Regel absurd. Eltern und Trainer sollten das bedenken, ggf. die eigene Vereinsbrille kritisch prüfen und sich mit lauthalser Kritik zurückhalten.

Darüber hinaus sollte es selbstverständlich sein, dass rassistische, chauvinistische und jegliche anderen diskriminierenden Kommentare schon grundsätzlich, erst recht aber im sportlichen Miteinander völlig fehl am Platz und somit zu unterlassen sind.

 

Trainer / Betreuer-Frage

Fundierte Studien belegen, dass die Entwicklung der Kinder gerade im frühen Alter (bis 12 Jahre) nachhaltig beeinflusst wird. Um diesem Umstand Tribut zu zollen, sind auch in den unteren Bereichen möglichst qualifizierte Trainer wünschenswert. Leider lassen Familie und Beruf etc. nicht immer den Freiraum vom Verband angebotene Schulungen zu besuchen. Ein Engagement in diese Richtung wird aber seitens der Jugendleitung nachdrücklich begrüßt und unterstützt.

Parallel dazu sollen interne Trainerschulungen (Theorie & Praxis) angeboten werden.

Trainer und Betreuer sollten eine Mannschaft nicht kontinuierlich von den F- bis zu den A-Junioren betreuen. Vielmehr wirken sich Trainerwechsel in sinnvollen Zeitabschnitten förderlich auf die Entwicklung der Kinder aus.

Trainer und Betreuer sollten ein Team sein und einander ergänzen. Die Aufgabenverteilung kann hierbei durchaus variieren. Um auf der Suche nach geeigneten Betreuern die Erwartungen hinsichtlich dieser Funktion aufzeigen zu können wurde eine Definition der Aufgaben vorgenommen.

Die Jugendtrainer des FC Sportfreunde verstehen sich als Trainer-Team und unterstützen sich untereinander durch gegenseitige Rücksichtnahme, Informations- und ggf.  Spieleraustausch und die Abteilung durch ihr Mitwirken bei der Außendarstellung -so durch ihr Auftreten am Spielfeld, die Wahrnehmung von Informationspflichten (Ergebnismeldung, Internetseite und Stadionzeitung) und durch ihr Verhalten gegenüber Dritten (Eltern, andere Vereinsmitglieder und Funktionäre). Dies ergibt nach außen hin ein einheitliches Bild und stärkt zudem das „Wir-Gefühl“ innerhalb der Jugendabteilung.

Ein regelmäßiger Gedankenaustausch der Jugendtrainer ist sinnvoll, z. B. in Form eines Trainerstammtisches o. ä. Die Organisation obliegt der Jugendleitung.

Die Umsetzung der Jugendkonzeption

Ø  erfordert die uneingeschränkte Unterstützung der Trainer / Betreuer

Ø  soll nicht auf dem Rücken der Trainer / Betreuer ausgetragen werden

Ø  soll bei der Suche nach zusätzlich benötigten Trainern / Betreuern helfen

 

Ohne Eltern geht es nicht!

Bei der Jugendarbeit ist ein besonderes Augenmerk auf die Eltern zu legen. Denn Eltern stellen nicht nur für die Jugendabteilung, sondern auch für den gesamten Verein eine große Hilfe und Entlastung dar. Ohne sie kann das Vereinsleben nicht Aufrecht erhalten werden.

Grundlage dafür ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Um den Eltern ein Verständnis für die Ausrichtung unserer Jugendarbeit bzw. die Umsetzung durch die Trainer/Betreuer zu geben, sollte ihnen die Zielsetzung des Vereins vermittelt werden. Dies kann entweder im Rahmen von Elternabenden unterstützt durch die Jugendleitung bzw. über zu Verfügung stehende Medien (Homepage, Gemeindeblatt, Stadionheft, Anschreiben) erfolgen.

Vor allem bei den jüngeren Jugendmannschaften sind Eltern auch als Zuschauer am Spielfeldrand dabei. Dies ist sehr zu begrüßen, zugleich ist es aber auch wichtig, denn oftmals sehr emotional reagierenden Eltern hilfreiche Tipps an die Hand zu geben. So können bereits im Vorfeld mögliche Spannungen zwischen Trainern, Eltern und Spielern vermieden werden.

Trainer/Betreuer investieren ihre Freizeit zum Wohle der Kinder/Jugendlichen, daher sollten die Eltern

Ø  unterstützend wirken und definierte Verhaltensregeln akzeptieren

Ø  die Autorität der Trainer/Betreuer nicht untergraben

Ø  sich während dem Spiel außerhalb der Umrandung aufhalten

Ø  die Kinder aufmuntern und positiv anfeuern

Ø  nicht die Rolle des Trainers/Betreuers übernehmen

Die Jugendleitung steht den Eltern für Kritik/Anregungen/Fragen gerne zur Verfügung.

 

Soziale Kompetenz / Verhaltenskodex

 Der FC Sportfreunde München fordert von allen Mitgliedern einen respektvollen und kameradschaftlichen Umgang untereinander ein. Der Verein ist sich seiner Verantwortung und Fürsorgepflicht den Kindern und Jugendlichen gegenüber bewusst. Durch die nachhaltige Berücksichtigung sozialer Grundregeln, wie beispielsweise die persönliche Begrüßung und Verabschiedung, Abklatschen beim Auswechseln, etc. soll schon von klein auf die soziale Kompetenz vermittelt werden. Diesbezüglich wurde ein Verhaltenskodex entwickelt und festgehalten, welcher als Leitfaden dienen soll. Die Umsetzung und Definition auf Mannschaftsebene bedarf der Akzeptanz ALLER Beteiligten.

 

Verhaltenskodex für Trainer & Spieler

Die Umsetzung und Definition auf Mannschaftsebene ist ausdrücklich erwünscht, bedarf aber der Akzeptanz aller Beteiligten. Nachfolgende Grundregeln wurden definiert:

Für Trainer/Betreuer:

-       Pünktlichkeit,

-       Disziplin

-       kein Alkohol/Zigaretten vor der/in der Kabine/auf dem Platz

-       Verhalten/Respekt gegenüber Schiedsrichter, Gegner (Trainer/Betreuer, Spieler), Zuschauern

-       angemessene Lautstärke der Kommandos

-       Wortwahl

-       altersgerechte Ansprache (z.B. Ironie vermeiden)

-       Spieler gleich behandeln

-       Fairness (sportliches Verhalten)

-       Loben!! Motivieren!!

-       lösungsorientiertes Denken

-       Optimismus ausstrahlen

-       gute Trainingsvorbereitung

-       Kommunikation mit den Eltern pflegen ggf. einfordern, um spezifisches Einwirken zu ermöglichen

-       Verantwortung verteilen

-       Spieler einbinden (Feedback geben , vorab Regeln vereinbaren, Regeln betreffend persönlicher Gespräche vereinbaren

-       Respekt erweisen und einfordern

-       Kritikfähigkeit, Lernbereitschaft

 

Für Spieler:

-       Ordnung in der Kabine

-       Pünktlichkeit

-       Zuverlässigkeit

-       Disziplin

-       Kameradschaft einfordern

-       Verhalten/Respekt auf dem Sportplatz gegenüber Mitspielern, Schiedsrichter, Trainer/Betreuer, Gegner, Zuschauern

-       Kommunikation (Wortwahl, keine Ausdrücke, in deutscher Sprache)

-       Kritikfähigkeit ( Meinung anderer anhören und gelten lassen)

-       Fairness auf und neben dem Platz – sportliches Verhalten

 

Inkrafttreten / Gültigkeit / Übergangsfrist

Das Jugendkonzept des FC Sportfreunde München mit seinen Anlagen tritt am 01.09.2011 in Kraft und hat unbefristet Gültigkeit. Bis zur vollen Umsetzbarkeit wird einige Zeit vergehen. Ab in Kraft treten soll die Umsetzung des Konzepts sukzessive verfolgt werden, so dass schnellstmöglich die Erreichung der Ziele sichergestellt wird.

 

Abschließend

Das Jugendkonzept ist nicht starr, sondern lebt von konstruktiver Kritik, Anregungen und neu gewonnenen Erkenntnissen.

 

 

Die Jugendabteilung des FC Sportfreunde München

 

 

Die nächsten Heimspiele

der 1.Mannschaft

 


 

Hans Dorfner Fussbalschule

JAKO - Unser Ausrüster

Die nächsten Jugend-Spiele

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Vorbereitungsspiele

Samstag, 04.02.2012

Abgesagt

A - SV Dornach

*

Sonntag, 12.02.2012

13.00 Uhr

SV 1880 München - A

*

Samstag, 18.02.2012

12.00 Uhr

D1 - JFG Sempt

15.30 Uhr

Spvgg 1906 Haidhausen - A

*

Samstag, 25.02.2012

12.15 Uhr

D1 - JFG Dachau

16.15 Uhr

A - ESV München Ost

*

Samstag, 03.03.2012

13.00 Uhr

D1 - JFG Helenental

*

Sonntag, 04.03.2012

14.30 Uhr

C2 - TSV Grünwald

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